Grundlagen der Programmierung: Prozeduren

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Viele Programmiersprachen erlauben das Aufrufen von Unterprogrammen. Gerade wenn ein Teil des Programms besonders oft durchläuft, z.B. irgendeine Berechnung, kann es hilfreich sein, diesen Teil in einer gesonderten Prozedur auszulagern. Die Vorteile sind vor allem die Übersichtlichkeit, die Platzersparnis und die wieder Verwendbarkeit von Quelltexten.

Eine Prozedur muss meistens zu Beginn eines Programms mit Namen und Parametern deklariert werden. Das funktioniert in Bascom z.B. so:

Declare Sub Unterprogramm (Variable as Byte)

Der Name des Unterprogramms ist hier Unterprogramm was in den Klammern steht sind die sogenannten Parameter. Die Parameter sind Variablen der Prozedur übergeben werden. In der Sub kann dann mit diesen Variablen gearbeitet werden. Der Zusatz as Byte sagt der Sub um welchen Datentyp es sich handelt.

Im Quelltext selber wir die Prozedure dann wie folgt beschrieben:

Sub Unterprogramm(Variable as byte)

End Sub

Zwischen diesen beiden Zeilen können Sie Ihren Quelltext unterbringen. Eine besondere Form eines Unterprogramms ist die Funktion. Funktionen geben einen Wert zurück. Dabei können Sie den Funktionsnamen wie eine Variable behandeln. Wenn also Unterprogramm eine Funktion wäre, dann könnten Sie folgendes schreiben:

A = b + Unterprogramm(c)

Das macht das Leben doch gleich viel leichter.