WLAN Modul ESP8266 – Erste Schritte

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Vielleicht ist dem ein oder anderen bereits das WLAN Modul ESP8266 über den Weg gelaufen. Es scheint sehr populär zu sein. Das liegt vermutlich daran, dass es besonders günstig ist. Mit nicht einmal 3-4€ direkt aus China oder für 7-10€ von einem Distributor in Deutschland ist das Modul bei Ebay zu finden. Also ein sehr günstige Alternative beispielswiese zum Arduino Yun mit rund 70€. Also habe ich mir gleich eines dieser Module bei einem deutschen Ebay-Händler bestellt und einige erste Versuche zum Thema Internet of Things unternommen.

Inbetriebnahme des ESP8266 Moduls

Es scheint verschiedene Versionen und Typen des Moduls zu geben. Meine Variante ist auf dem Bild oben abgebildet. Vermutlich handelt es sich um Version 3. Die Platine hat einen 8-Pin-Stecker und muss mit 3,3 V betrieben werden. Dies scheint besonders wichtig zu sein, da es an mehreren Stellen erwähnt wird. Die des Öfteren vorkommende 5-V-Toleranz von Modulen gilt hier nicht.

Auf 3,3V umgebautes FTDI-Board mit aufsteckten Steckverbindungen (damit die Kabel passen)

Auf 3,3V umgebautes FTDI-Board mit aufsteckten Steckverbindungen (damit die Kabel passen)

Auf 3,3 V umgebautes FTDI-Board mit aufsteckten Steckverbindungen (damit die Kabel passen)

Angesteuert wird das Modul über eine serielle Schnittstelle, ebenfalls mit 3,3-V-Pegeln. Deswegen habe ich ein umgebautes FTDI-Board benutzt, wie auf dem Bild ersichtlich. Allerdings muss man die einen oder anderen Besonderheiten beachten.

ESP8266 Pinout von oben

ESP8266 Pinout von oben

Pinbelegung des Moduls von unten

Pinbelegung des Moduls von unten

Dies ist das Pinout des Moduls von unten (auf meisten anderen Seiten andersherum!). In meinem ersten Versuch habe ich das Modul ganz gewöhnlich mit Spannung versorgt, und RXT und TXD über kreuzt (RXD mit TXD vom FTDI-Board verbinden und andersherum) mit den Pins des FTDI-Boards verbunden. Die rote PowerLED des Boards hat auch geleuchtet, allerdings blieben alle Kommunikationsversuche ohne Reaktion. Nach ein wenig Recherche fand ich schließlich raus, dass der PD Pin auf High geschaltet werden muss. Doch als ich den Pin mit VCC vom FTDI-Board verbunden habe, kam der USB-Disconect-Sound und das Modul war Spannungslos. Ich dachte zunächst, dass ich den Reset-Pin erwischt hätte. Es hat sich allerdings rausgestellt, dass die Leistung des FTDI-Boards in dieser Konstellation tatsächlich nicht ausreichte. Auf einer Seite habe ich gelesen, dass das Modul beim Start bis zu 200mA benötigt. Also musste ich eine externe Spannungsquelle dazuschalten.

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Nun ist das aufgetreten, was in mehreren Quellen beschrieben wurde: Beim Einschalten blinkt die blaue Status LED kurz auf und die rote Power LED bleibt konstant an. Bei geöffneten Arduino Terminal erscheint zudem folgende Meldung:

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Ein erster Erfolg: Die Kommunikation steht.